Pressestimmen | private spaces
„Eine grandiose Entblößung, schön, faszinierend und zugleich ein raffiniert inszenierter Reflex auf eine pervertierte Öffentlichkeitssucht. Ein ziemlich giftiger Stachel im dennoch sehr ästhetischen Genuss." (Nicole Strecker, Kölner Stadt-Anzeiger)
"A sublime disrobement, beautiful, fascinating and, at the same time, a refined staged reflex to a perverted public addiction. A quite poisonous barb in what is, nevertheless, a great aesthetic pleasure."
(Nicole Strecker, Kölner Stadt Anzeiger)
Reste des Privaten
"... Es ist der spannendste Teil der Inszenierung, dieses tolle Tanzpaar in einer langen Sequenz der Komtakt-Improvisiton zu erleben: wie beide blitzschnell auf die kleinste Bewegung des anderen reagieren, wie nachgesetzt oder Platz erkämpft wird. Eine Serie von Erfolgen und Niederlagen für beide.
In einem kraftvoll-dynamischen Solo mit erstaunlichen Körperdrehungen, Sprüngen und Überschlägen begrenzt Cabrita schließlich seinen privaten Raum ...
Die Inszenierung lässt offen, ob diese Entblößung auch noch des letzten Winkels des Köpers für die selbstlose Hingabe an den anderen oder für die totale Selbstaufgabe der Frau steht. Dass Silke Z. das offen lässt und ihr Publikum so entlässt, ist gerade die Qualität der Inszenierung ..." (Klaus Keil Kölnische Rundschau)
Remains of privacy
"... It is the most exciting part of the production, experiencing this wonderful pair of dancers in a long sequence of contact improvisation: how each of them reacts with lightning speed to the smallest movement of the other, how they cut back or fight for their space. A series of successes and defeats for both.
In a powerfully dynamic solo with astounding turns, jumps and rolls, Cabrita finally limits his private space...
This production leaves open the question of whether this disrobement represents the last angle of the body for selfless devotion to the other or for total self-abandonment of the woman. The fact that Silke Z. leaves this open and dismisses her audience in this way is precisely the quality of her productions..." (Klaus Keil Kölnische Rundschau)
"... Silke Z. zeigt, dass die Tanzkunst dabei die Realität des Körpers zu erforschen hat, sie findet im Dschungel ästhetischer Konzepte wieder zur unmittelbaren Begegnung mit dem Körper. ... Sie zeigt uns, wo die Zukunft des Tanzes liegt, und sie hält ein Erlebnis für jeden bereit, der den Mut aufbringt, in die „private spaces" zu kommen, wenn man sie verlässt ist man ein anderer. Silke Z. befragt in zwei herausragenden Produktionen den Terror des Intimen, die Schönheit des Intimen. Wieder einmal ist es ihr gelungen, ein aktuelles Phänomen, für das es keine allgemeingültigen Lösungen gibt, auf seine neuralgischen Punkte zu bringen. Die Wirklichkeit ist für Silke Z. ein Strauss aus Splittern. Schön anzusehen - aber mit gefährlich scharfen Kanten. Silke Z. hat den Mut sie anzupacken. Dafür bekommt sie den Kölner Tanzpreis 2008!" (Laudatio zum KÖLNER TANZPREIS 2008 für Silke Z.)
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