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Pressestimmen | machtMut

"„Mut" - das hat Silke Z. in den letzten Jahren immer wieder für die Tanzszene gefordert. Habt Mut an Eure Grenzen zu gehen und von dort aus noch ein Stückchen weiter. Mut, zu euch selbst zu stehen, authentisch zu sein. Wer hier so hartnäckig den Mut einfordert, hat ihn selbst radikal in eigenen Stücken bewiesen: Silke Z. beginnt im Jahr 2005 ihre Recherche zum Thema Mut. Sie dauert sechs Produktionen in Gestalt von sogenannten Mutproben. Dann kommt noch eine Art „Post Skriptum" für die Jugend: ihr Stück „machtMut". Es wird ihr kreativer Höhepunkt. In einem Becken gefüllt mit Eissplittern liegen ihre Tänzer nackt bis auf die Unterwäsche. So jung, so schön, so kühl. Doch „machtMut" ist eine Choreografie krasser Kontraste. Wenig später und die tiefgefrorenen Tänzerleiber wärmen sich mit mitreißendem Club-Tanz auf. Performer zwischen 18 und 53 Jahren hat Silke Z. für ihr Courage-Plädoyer gecastet. Beim Tanz der Jungen hält es die Zuschauer kaum auf den Sitzen. Hier tobt die Hoffnung. Wenig später kann sie schon tot sein."

 (Nicole Strecker, Thomas Linden, Laudatio zum Kölner Tanzpreis 2008 für Silke Z.)

"machtMut ist eine Choreographie krasser Kontraste. Performer zwischen 18 und 53 Jahren hat Silke Z. für ihr Courage-Plädoyer gecastet. Die Generation 30+ verstrickt sich in Seelenschmerz. Dagegen lassen die Jugendlichen die Hoffnung toben. Die "mittelalte" Silke Z. führt die hippie-eske Liebes-Botschaft mit der Souveränität altersgereifter Ironie vor. "Mut", das heißt: eine vitale Lust am Weiterkämpfen"

(Nicole Strecker, Die deutsche Bühne, 11/2008)


"Fast nackt liegen sie auf Eis: Die Choreographie "machtMut" von Silke Z. verlangt dem siebenköpfigen Ensemble einiges ab. Aber dann "tauen" sie auf: wildes Disco-Dancing lässt zunächst befürchten, dass man in einer banalen Bieligkeit strandet. Aber weit gefehlt, in der Live Music Hall findet Silke Z. schöne Kontraste zu oberflächlichem Spaß.... Hier gelingen kraftvolle Figuren, sieht man getanzte Leidenschaft. So bewährt sich das Disco-Projekt von Silke Z. als intelligentes Experiment, das über die Sinnlichkeit listig die Vergänglichkeit des Körpers thematisiert."  (Thomas Linden, Kölnische Rundschau)

 

 

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